Themen im August
• Das Basler Stadttheater
• Zwischen künstlerischem Anspruch und Publikumsnähe
• Das Theater Basel im Fokus der Kulturpolitik
• Richard Wherlock und seine Ballettkompanie
• Carl Miville-Seiler: Egon Karter, 1911-2006
• Jean Tinguely füllt eine Baulücke
Feuilleton
• Die Kultur-Tipps von akzent magazin
• Reinhardt Stumm: Fliegende Blätter
• Rudolf Grüninger: Kunstgenüsse verschiedener ART
Liebe Leserin, lieber Leser
Das Theater begeisterte und begeistert zu allen Zeiten und überall das Publikum: Das war so beim mittelalterlichen Mysterienspiel auf dem Münsterplatz und das ist so beim Weihnachtsmärchen im Theater Fauteuil am Spalenberg. Das gilt ebenso für die Vorstellungen des Dorftheaters auf dem Land wie für die Aufführungen im Theater Basel am Steinenberg.
Nirgendwo erlebt man Kunst derart unmittelbar wie im Theater. Anders als etwa in der Malerei oder Literatur ist der Zuschauer dabei, wenn sie hergestellt wird. Anders als im Film findet statt, was das Publikum hier und jetzt sieht: Sprechtheater, Musik, Tanz, Literatur, Bühnenbild, Kostüme verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk. Damit wird das Theater zu einer Leitinstitution des kulturellen Lebens in der Region.
Die neueste Ausgabe des akzent magazins ist dem Theater Basel gewidmet. Wir haben seine Geschichte aufgearbeitet und berichten von grossen und weniger grossen Zeiten. Wir haben uns mit dem Direktor Georges Delnon über die Funktion des Theaters Basel unterhalten und besuchten für Sie eine Probe des Balletts.
In einem Interview kommen Michael Koechlin und Niggi Ullrich zu Wort, die beiden Kulturbeauftragten von Basel-Stadt und Baselland. Deutlich wird, dass das Theater für beide Kantone wichtig ist. Nicht nur, weil die Zuschauerinnen und Zuschauer, unabhängig ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen, in die Oper, ins Schauspiel oder ins Ballet strömen. Viel mehr ist das Theater für die ganze Region identitätsstiftend und trägt wesentlich – nein, nicht nur zur Kulturstadt, sondern zum Kulturraum Basel bei. Denn dass die beiden Basel ein einziger Kulturraum sind, der nicht nur durch die Fasnacht, den FCB und Roger Federer definiert wird, darüber kann im Ernst kein Zweifel bestehen.
Abgerundet wird das Heft mit einem Artikel über den Fasnachtsbrunnen von Jean Tinguely, der präzis dort steht, wo sich einst die Bühne des alten Stadttheaters befand.
Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre des neuen akzent magazins viel Vergnügen.
Herzlichst
Ihre akzent magazin - Redaktion
P.S. Zum 90. Geburtstag von Pro Senectute in der Region Basel gibt das Redaktionsteam des akzent magazins ein reich illustriertes Buch heraus: Basel – Porträt eines Lebensraums. In 22 Kapiteln erzählen wir Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart unserer Region. Näheres dazu finden Sie hier.
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